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Norwegen 2015 Teil 1

Mit dem Gespann bis Fjordnorwegen

 

Prolog:

 

Norwegens großartige Landschaften mit einem Wohnwagengespann und zwei Hunden zu bereisen, war als Idee schnell geboren, stand das Land doch schon länger auf unserer Agenda. Nur ist eine Idee haben ja das eine, etwas anderes ist dann die Planung und die Umsetzung.

Norwegen ist groß und Norwegen ist weit weg und Norwegen hat – zumindest wenn man mit Hunden reisen möchte – restriktivere Einreisebestimmungen was die Mitnahme der Vierbeiner anbelangt, als die meisten Länder der EU.

 

So tauchten dann nach und nach einige Fragen auf, die bei unseren vormaligen Reisezielen weniger Relevanz aufwiesen oder einfach nicht existent waren.

 

Wie lange wollen wir fahren? Wie viele Etappen? In welche Region und folglich wie weit in den Norden? Was ist sehenswert? Welche Route und/oder Fährverbindung nehmen wir? Hin- und Rückweg über die gleiche Strecke oder unterschiedlich? Wie geht das mit der Maut in Norwegen? Ist die eine oder andere Straße auch mit Gespann zu befahren, bzw. was ist weniger zu empfehlen oder gerade noch so machbar? Ist das mit Gespann überhaupt sinnvoll? Mit welchen Temperaturen müssen wir rechnen? Wie sieht es mit der Gasversorgung aus, reichen zwei Gasflaschen? … Lebensmittel? … Campingplätze? … und, und, und…

 

Das Frühjahr 2015 und eine Dauer von vier Wochen, unter Berücksichtigung von ein bis zwei Feiertagen im Reisezeitraum – einfach auch um Urlaubstage zu sparen - hatten wir von vornherein anvisiert. Und dabei blieben wir auch.

 

Die Wahl der Region und der Route gestaltete sich schon aufwendiger. War anfangs Südnorwegen bis Bergen, weiter zum Hardangerfjord und von da nach Oslo angedacht, mit einer unterschiedlichen An- und Abreiseroute, – Fährverbindung hin: Hirtshals - Kristiansand und über die Öresundbrücke und der Fähre Rødby - Puttgarden zurück (oder umgekehrt) – scheiterte diese Variante letztlich an den Hunden.

Auf einigen Fährverbindung müssen Hunde im Auto verbleiben, bzw. dürfen nicht mit an Deck. Und das, ggf. über mehrere Stunden, wollten wir ihnen nicht zumuten. 

 

So kristallisierte sich peu à peu Fjordnorwegen heraus. Die An- und Abreise erfolgte jeweils über Puttgarden - Rødby sowie der Öresundbrücke und weiter, an der schwedischen Westküste entlang, nach Oslo. Von da an sollte es, auf unserer ersten Norwegen-Tour, entgegen dem Uhrzeitersinn – und teils mit Gespann über einige, sehenswerte, norwegische Landschaftsrouten (Nasjonale turistveger) – in mehreren Etappen wieder zurück nach Oslo gehen.   

 

Die Anmeldung bzw. Registrierung der Kreditkarte für das norwegische Mautsystem (AutoPASS: Zahlung für Besucher) war sehr unkompliziert. Das ungenutzte Restguthaben der erfolgten Vorauszahlung wurde später anstandslos und pünktlich zurück überwiesen.

 

 

1. Etappe: Fehmarn

 

 

Sankt Augustin - Klausdorf a. F. 596 km

 

 

Tag 1 Anreise nach Fehmarn

 

Frühmorgens um 4:30 Uhr fuhren wir los, zu unserem ersten Etappenziel. Klausdorf auf Fehmarn. Wir haben uns entschlossen sehr früh zu starten, da zum einen die erste Etappe mit 594 km die längste Etappe und zum anderen der 23.05.2015 auch Pfingstsamstag war und wir nicht abschätzen konnten wie sich evtl. die Verkehrslage an diesem verlängerten Wochenende entwickeln würde.

 

Nach wenigen Minuten waren wir auf der A3 Richtung Norden unterwegs und wechselten im Kreuz Leverkusen auf die A1. Die Raststätte Tecklenburger Land nutzten wir für eine erste kleine Pause incl. Fahrerwechsel. Kurz vor Hamburg gab es eine zweite Pause und einen erneuten Fahrerwechsel.

 

Zu unserer Überraschung gab es auf der ganzen Strecke keinen Stau oder sonstige Behinderungen, sodass wir schon gegen 12:30 Uhr den Campingplatz erreichten. 

 

 

   

BAB A1 vor Heiligenhafen

 

Fehmarnsundbrücke

 

 

Campingplatz Klausdorfer Strand

 

Den Campingplatz Klausdorfer Strand hatten wir wegen des Pfingstwochenendes, als einzigen Platz der gesamten Reise, vorab für eine Übernachtung gebucht.

Die Anmeldung verlief schnell und unkompliziert. Wir stellten den Wohnwagen auf die Parzelle, aßen eine Kleinigkeit und gingen mit den Hunden an den dafür vorgesehenen Strandabschnitt.

Das war auch ein Grund diesen Platz auszuwählen. Nach der langen Autofahrt konnten sich die beiden Hunde etwas austoben. Darüber hinaus war es von hier auch nicht weit bis zum Fähranleger in Puttgarden.

Das Wetter war schön. Es war sonnig und nur leicht bewölkt, aber durch den steifen Wind wirkten die 15° sehr kühl. Den Hunden war es egal. Hauptsache Wasser und Urlaub.

 

 

2. Etappe: Schweden, Varberg

 

 

Fehmarn - Varberg 431 km

 

Tag 2 Weiterfahrt nach Varberg

 

Auch der 2. Tag unserer Reise war eine reine Fahretappe mit dem Ziel Varberg am Kattegat. Um 07:10 Uhr verließen wir den Campingplatz und standen nach ca. 15 Minuten schon am  Fähranleger in Puttgarden.

Sonntagsmorgens um die Zeit ist da nicht viel los. Dementsprechend schnell ging auch alles vonstatten. Weites fünf Minuten später durften wir auch schon auf die Fähre. Durch das vorab gebuchte, etwas teurere FLEX-Ticket war es uns möglich eine frühere Fähre zu nutzten. So gewannen wir 30 Minuten.

 

Wir ließen die Hunde im Auto - 45 Minuten Überfahrt erschienen uns zumutbar - gingen nach oben an Deck und genossen bei einer Tasse Cappuccino den Ausblick auf die ruhige Ostsee.

 

Ab Rødbyhavn folgten wir der E47 bis Køge und wechselten da auf die E20 Richtung Kopenhagen/Malmö. Kurz nach Køge und etwas hinter Halmstad gab es jeweils eine kleine Pause mit anschließendem Fahrerwechsel.

 

   

Öresundbrücke

 

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Ab Malmö zog sich die Strecke etwas. Die Landschaft empfanden wir als wenig abwechslungsreich um nicht zu sagen langweilig. Es gab auch nicht viel Verkehr. Einmal den Tempomat eingestellt, rollte es gemächlich dahin ohne dass man irgendwie hätte eingreifen müssen.

 

 

Campingplatz Apelviken

 

Gegen 14:40 Uhr erreichten wir unser Ziel, den Campingplatz Apelviken in Varberg. Die Anmeldung war schnell erledigt. Die freundliche Dame in der Rezeption fragte erst nach der Camping Key Europe-Karte, ohne die nichts geht, und im Anschluss auch nach der ACSI-Card.

 

Sie gab uns zwei Keycards um die Waschhäuser betreten zu können, einen Lageplan vom Campingplatz, Info-Material vom selbigen und der Umgebung etc. und wünschte uns einen schönen Aufenthalt. Den hatten wir. Es hätte nur etwas wärmer sein dürfen. Es war zwar sonnig aber mit nur 12° am frühen Nachmittag bei einem stetigen Wind, auch sehr frisch.

 

Der Platz selber liegt am Rand einer Bucht direkt am Meer, teils noch mit Sandstrand im Übergang zu einem felsigen Abschnitt. Die Sanitäranlagen waren in einem tadellosen Zustand.

2015 wurde der Platz vom schwedischen Campingverband SCR zu den elf besten Plätzten gekürt.

 

 

      

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3. Etappe: Norwegen, Røyse

 

 

Varberg - Røyse 426 km

 

 

Tag 3 Røyse/Tyrifjorden

 

Am dritten Tag unserer Reise befanden wir uns gegen 08:30 Uhr schon wieder auf der Autobahn Richtung Norwegen. Bis Göteborg lief es auch noch recht gut, dann standen wir im Stau. Pfingstmontag ist in Schweden ein ganz normaler Arbeitstag mit dem entsprechenden Berufsverkehr in einer solchen Großstadt. Es ging nur zäh vorwärts und besserte sich erst, als es auf der E6 wieder aus der Stadt heraus ging.

 

Bei Ljungskile gab es die erste Pause nach einem Tankstopp auf dem sehr schön gelegenen, gleichnamigen Rastplatz.

 

 

      

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Rastplatz Ljungskile N58°13'47.8''  E11°54'41.0''

 

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Wir blieben auf der E6 Richtung Norden um bei Tusenfryd, kurz vor Oslo, der E18 folgend, teils direkt am Oslofjord entlang und durch den Operntunnel hindurch, das Zentrum von Norwegens Hauptstadt zu passieren, wechselten bei Sandvika auf die E16 und erreichten ca. 45 Minuten später unser Etappenziel, den Campingplatz Onsakervika.

                                            

Nach drei Tagen Fahrt machten wir hier erstmal Station und nutzten den Campingplatz als Ausgangspunkt für eine Besichtigung Oslos und der Umgebung.

 

 

Onsakervika Camping

 

Ein netter, direkt am Ufer eines Seitenarmes des Tyrifjorden, liegender, kleiner, aber auch einfacher Campingplatz mit einer allerdings sehr steilen und teils geschotterten Zufahrt.

Auf dem eigenen Sandstrand des Platzes konnten sich die Hunde nach den `langweiligen´ Tagen im Auto, wieder mal richtig auspowern. Den Strand konnten wir nutzten, da außer uns nur noch sehr wenige Touristen da waren und die Temperaturen nicht zum baden einluden.

 

 

   

Strand Tyrifjorden

 

`der erste Schnee´

 

Tag 4 Oslo

 

So ganz ohne Kultur und Sightseeing geht es natürlich nicht. Daher stand eine Besichtigung Oslos von Beginn an auf dem Programm. Insbesondere, wenn der Weg ohnehin dran vorbei bzw. mittendurch führt.

Die Stadt ist auch sehenswert. Nur die Gebühren für das Parkhaus machen nicht wirklich Freude. 240 NOK für ca. drei Stunden, ist sehr teuer. 

 

 

Karl Johans Gate

 

Filou und Lea vor dem Schloss

 

         

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Lea und Filou vor der Oper

 

Tag 5 Hønefossen

 

Das nahegelegene Hønefossen und insbesondere der Wasserfall, der der Stadt seinem Namen gab, war Ziel des fünften Tages. Nur ein Wasserfall ohne Wasser ist nicht wirklich spektakulär anzuschauen.

 

 

   

Hønefossen

 

Tyrifjorden

 

Von Hønefoss fuhren wir über die Rv 35, der Fv 284 und der Fv 285 einmal um den Tyrifjorden. Wir hatten gedacht, dass wir vielleicht an der einen oder anderen Stelle ans Ufer kommen und/oder mit den Hunden eine Runde drehen können. Das gestaltet sich jedoch schwierig. Es war entweder zu steil oder es waren Privatzufahrten.

 

Es ging dann wieder zurück zum Campingplatz.

 

 

4. Etappe: Åndalsnes

 

 

Onsakervika - Vågå

 

Tag 6 `Valdresflye´

 

Früh am Morgen des sechsten Urlaubstages ging es weiter Richtung Norden. Ganz bewusst habe wir nicht die schnellste Route, die uns von Hønefoss mehr oder weniger direkt auf die E6 geführt hätte, gewählt, sondern die Strecke über die Fv51, die zwischen garli im Süden und Hindæter im Norden, als norwegische Landschaftsroute `Valdresflye´ verläuft.

 

Bis auf 1389 m über NN, entlang des Jotunheimen Nationalparks, `fliegt´ die Straße mit einer grandiosen Aussicht durch die Gebirgslandschaft. So zumindest die Beschreibung der Straße.

Leider behinderten Nebel und Schneefall bei -0,5° die Fernsicht auf die Hochebene und die umliegenden Berge. Die Sicht wurde erst besser, als es wieder hinunter ging.

 

 

      

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Valdresflye

 

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Den ursprünglichen Plan in Vågå auf dem Campingplatz Randsverk eine Nacht zu verbringen und erst am folgenden Tag weiter nach Åndalsnes zu reisen, änderten wir spontan, als wir bei nur 3° und Schneeregen kurz vor Mittag vor der Einfahrt des Platzes standen. Zu kalt, zu nass und bei dem Wetter auch noch viel zu früh. Wir fuhren weiter.

Über die Rv 15, der E6 und ab Dombås der E136 folgend, erreichten wir nach zusätzlichen 189 km gegen 15:45 Uhr den Campingplatz in Åndalsnes.

 

 

Vågå - Åndalsnes 189 km

 

Åndalsnes Camping

 

Der Campingplatz Åndalsnes liegt ca. 3 km vom Zentrum des Ortes entfernt am Ufer der Rauma. Der Empfang war sehr freundlich. Auf die Personengebühr gab es als ADAC-Mitglied 10% Rabat. Hinstellen konnten wir uns wo wir wollten.

 

Die Sanitäranlagen sind etwas in die Jahre gekommen und könnten einmal renoviert werden. Sie waren aber sauber und gut geheizt. In Anbetracht des Umstandes, dass gegen Abend die Temperaturen deutlich in den einstelligen Bereich absackten, war das auch notwendig.

 

 

   

Camping Åndalsnes

 

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Tag 7 Atlanterhavsveien und Molde

 

Durch die übersprungene Etappe waren wir einen Tag früher als geplant am nördlichsten Punkt unserer Rundreise. Diesen zusätzlichen Tag nutzen wir auch gleich am nächsten Morgen und schoben die Atlantikstraße als zusätzliches Ziel ein.

 

Von Åndalsnes fuhren wir über die Rv64 um das Ende des Romsdalsfjord herum bis zum Fähranleger in Åfarnes und setzten mit der Fähre, über den Langfjord, nach Sølsnes über. Wir blieben auf der Rv64 und wechselten in Stylte auf die Rv663 und wenig später auf die Rv664 Richtung Bud.

 

Hier beginnt die Touristenroute Atlantikstraße, die bis Vevang noch nicht ganz so spektakulär, aber deswegen nicht minder sehenswert, ist.

 

 

   

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Atlantikstraße

 

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Auf dem Rückweg legten wir in Molde einen Zwischenstopp ein. Die Landschaft bzw. der Blick auf die schneebedeckten Berge am gegenüberliegenden Ufer des Moldefjordes sind ein einziges, grandioses Panorama.

 

 

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Den Wagen stellten wir in der Julsundvegen ab und schlenderten entlang des Fjordes bis zum Scandic Seilet-Hotel mit seiner eigenwilligen Architektur.

 

Später genossen wir noch bei einer Tasse Cappuccino die wärmende Sonne im Außenbereich eines Cafés in der Storgata.

 

Gegen 16:30 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Rückweg und standen nach wenigen Minuten auf der E39 bis zum Kreisverkehr, wo die Rv64 in den Fannefjordtunnel abbiegt, erst einmal  im Stau. Wahrscheinlich war ein Unfall im weiteren Verlauf der E39 der Grund. Der Rettungswagen und die Polizei, die uns entgegenkamen, ließen das zumindest vermuten.

 

Ab der Rv64 lief es dann wieder in der gewohnten Einsamkeit norwegischer Straßen und wir erreichten noch die Fähre in Sølsnes knapp zwei Minuten vor dem Ablegen.

 

Wieder zurück auf dem Campingplatz in Åndalsnes, incl. einem kurzen Halt am örtlichen Supermarkt, verbrachten wir nach dem Essen einen gemütlichen Abend im wohltemperierten Wohnwagen. Draußen vor der Tür war es, trotz Sonnenschein bis tief in die Nacht, mit 3°, und das Ende Mai, doch etwas frisch.

 

 

Tag 8 Åndalsnes, Trollstigen und Trollveggen

 

Åndalsnes

 

Am nächsten Morgen brachen wir bei strahlendem Sonnenschein erstmal zu Fuß nach Åndalsnes auf um die kleine Stadt anzuschauen. Rechts neben der Rezeption des Campingplatzes gelangt man auf eine Holzbrücke über die Rauma. Die nutzten wir, um auf der anderen Flussseite Richtung Ort zu gegen.

 

Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf den Campingplatz und die schneebedeckten Berge im Hintergrund. Die Spiegelungen der Landschaft in der, an diesem Morgen, glatten Wasseroberfläche des Flusses verstärkten dieses großartige Panorama zusätzlich.

 

Wir drehten eine Rund durch den Ortskern und spazierten entlang der Rauma wieder zurück zum Campingplatz.

 

 

 

      

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Campingplatz Åndalsnes

 

Trollstigen

 

Für den Nachmittag hatten wir uns eine weitere norwegische Landschaftsroute, den Trollstigen, vorgenommen. Vom Campingplatz aus sind es, wenn man den Gryttenvegen auf der linken Flussseite bis zur Rv63 nutzt, nur knapp 15 Kilometer bis zum Trollstigen Fjellstue.

Noch vor dem eigentlichen Aufstieg, dem Trollstigen, gab es den ersten Fotostopp. In einer etwas größeren Aufweitung der recht schmalen und teilweise nur einspurigen Straße, blieben wir einfach mal stehen.

 

Das glasklare, eiskalte Wasser, das sich ungezähmt seinen Weg durch das enge, felsige Bett sucht, hinterließ schon einen entsprechenden Eindruck.

 

   

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Die schroffe, kahle Wand aus dunklem, massivem Gestein, auf die man im weiteren Verlauf zufährt, steigert diese Impression. Man steht vor oder besser, mitten drin, in einer grandiosen Gebirgslandschaft, deren Gänze sich erst auf dem Weg nach oben mit den elf Haarnadelkurven und einer Brücke über einem Wasserfall hinweg und dort, mit dem Blick vom Aussichtspunkt Utsikten hinab ins Tal, offenbart.

 

 

Trollstiegen von unten

 

   

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Trollstigen von oben

 

      

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Trollveggen, Slettafossen und das Raumatal

 

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Teil zwei des Tagesausflugs führte uns ein Stück das Raumatal hinauf. Die Trollveggen, Europas höchste Steilwand, den Slettafossen und das Raumatal wollten wir uns anschauen. Das Besucherzentrum Trollveggen (N62°29'20.8'' E7°45'38.2'') liegt direkt an der E136. Von hier, aber auch vom Campingplatz Trollveggen aus, hat man einen wunderbaren Blick auf die Wand.

 

 

Trollveggen

   

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Wir fuhren weiter bis zum Slettafossen. Hier zwängt sich die Rauma durch eine tiefe Schlucht. Es sind nur wenige Schritte vom Parkplatz an der E136 bis zur Schlucht und dem Wasserfall.

 

 

 

   

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Slettafossen N62°19'28.7 E8°04'40.9''

 

   

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So schön der Tag - sonnig am Morgen - auch begonnen hatte, gegen Nachmittag ließ das Wetter merklich nach. Es wurde kühler und als es leicht zu regnen begann, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Åndalsnes. Nicht jedoch ohne einiger Fotostopps.

 

 

   

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Rauma

 

Norwegen Teil 2

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